Donnerstag 16. Oktober 2008
Der erste Tag (leider auch schon mein letzter auf dieser Reise) in Libyen startete mit einem wunderschönen Ausblick auf´s Meer, dessen Reiz sich keiner von uns entziehen konnte.
Mein Gesundheitszustand kann allenfalls mit „Bescheiden“ umschrieben werden, trotzdem animierte mich der Anblick Maddehns, wie er gerade aus den Fluten des Mittelmeers stieg, dazu sofort in die Badehose zu schlüpfen und es ihm gleich zu tun.
Eine hervorragende Idee!
So erfrischt gönnten wir uns beide noch eine ausgiebige „Kanisterdusche“ und ich packte meine Sachen, die im ganzen Fahrzeug verstreut lagen, für den Heimflug zusammen.
Zwischenzeitlich kam ein einheimischer Geländewagen mit zwei jungen Burschen zu uns an der Strand herangefahren und einer der beiden schenkte uns eine kühle Dose Bier – soviel zum Thema absolutes Alkoholverbot!
Ein sehr alter Araber, ganz traditionell in weiß gekleidet, leistet uns kurz auf seinem Strandspaziergang Gesellschaft und wollte uns sogar zu sich nach Hause einladen – wir mussten allerdings mangels Zeit dankend ablehnen.
Nach einigen Formalitäten mit Asem in der Stadt lernten wir unseren neuen „Begleiter“ (in Libyen für ausländische Reisende zwingend erforderlich) Musaf, kennen – er spricht kaum mehr als 20 Worte gebrochen Englisch (Zahlen malt er als Zeichen in den Sand) und ist ein freundlicher und immer gut gelaunter Zeitgenosse.
Wir wurden überall in der Stadt freundlich gegrüßt und regelmäßig auf Englisch oder Italienisch angesprochen und auch schon mal auf einen Tee eingeladen – was wir leider aufgrund des engen Zeitplans am letzten Tag immer ablehnen mussten.
Mit Musaf geht es auf dem Weg nach Tripolis weiter zu den Ruinen von Sabratah an der Küste.
Sabratah war neben Oea und Leptis Magna eine der drei Städte der antiken Tripolis (Tripolitanien) und besitzt gut erhaltene und aufwendig rekonstruierte Ruinen aus der römischen Epoche, u. a. das Theater, den Isistempel und die Agora. 1982 wurde die Ausgrabungsstätte von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbe aufgenommen.
Mein Gesundheitszustand kann allenfalls mit „Bescheiden“ umschrieben werden, trotzdem animierte mich der Anblick Maddehns, wie er gerade aus den Fluten des Mittelmeers stieg, dazu sofort in die Badehose zu schlüpfen und es ihm gleich zu tun.
Eine hervorragende Idee!
So erfrischt gönnten wir uns beide noch eine ausgiebige „Kanisterdusche“ und ich packte meine Sachen, die im ganzen Fahrzeug verstreut lagen, für den Heimflug zusammen.
Zwischenzeitlich kam ein einheimischer Geländewagen mit zwei jungen Burschen zu uns an der Strand herangefahren und einer der beiden schenkte uns eine kühle Dose Bier – soviel zum Thema absolutes Alkoholverbot!
Ein sehr alter Araber, ganz traditionell in weiß gekleidet, leistet uns kurz auf seinem Strandspaziergang Gesellschaft und wollte uns sogar zu sich nach Hause einladen – wir mussten allerdings mangels Zeit dankend ablehnen.
Nach einigen Formalitäten mit Asem in der Stadt lernten wir unseren neuen „Begleiter“ (in Libyen für ausländische Reisende zwingend erforderlich) Musaf, kennen – er spricht kaum mehr als 20 Worte gebrochen Englisch (Zahlen malt er als Zeichen in den Sand) und ist ein freundlicher und immer gut gelaunter Zeitgenosse.
Wir wurden überall in der Stadt freundlich gegrüßt und regelmäßig auf Englisch oder Italienisch angesprochen und auch schon mal auf einen Tee eingeladen – was wir leider aufgrund des engen Zeitplans am letzten Tag immer ablehnen mussten.
Mit Musaf geht es auf dem Weg nach Tripolis weiter zu den Ruinen von Sabratah an der Küste.
Sabratah war neben Oea und Leptis Magna eine der drei Städte der antiken Tripolis (Tripolitanien) und besitzt gut erhaltene und aufwendig rekonstruierte Ruinen aus der römischen Epoche, u. a. das Theater, den Isistempel und die Agora. 1982 wurde die Ausgrabungsstätte von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbe aufgenommen.
Sehr beeindruckend und schön!
Kaum Touristen „verirren“ sich in dieses Land und deshalb waren wir auch fast die einzigen, die an diesem Mittag durch die Ruinen am Meer streiften.
Der erneute Aufbruch verzögerte sich um einige Minuten, da Erwin nicht anspringen wollte – keine Batteriespannung!
Der Defekt war schnell gefunden und die lose Batterieklemme unter Inkaufnahme einiger herzhafter Stromschläge rasch wieder fixiert.
Die Weiterfahrt zum Flughafen von Tripolis war aufregend (aufgrund des höllischen Verkehrs) und typisch Arabisch.
Wendemanöver mitten auf einer Schnellstraße, Geisterfahrer und etliche „Beinah-Kollisionen“ sind normal.
Zuerst sollten wir Erwin in einem „Safehouse“ in Tripolis-Stadt unterstellen und mit unserem Führer zusammen im Landcruiser zum internationalen Flughafen fahren – einige Telefonate von Musaf und eine unplanmäßige Polizeikontrolle später steuerten wir jedoch nach einigen Umwegen direkt dort hin.
„No Problem“ meinte Musaf nur und deutete auf die Uhr in seinem Wagen – von mir darauf hin gewiesen, dass seine Uhr im Vergleich zu meiner ca. 30 Min. nach ging, lächelte er nur entspannt.
Mittlerweile war mein Flieger auch schon bereit zum Boarding und die Ausreiseformalitäten und der Zoll mussten im Schnelldurchgang durchlaufen werden.
Als letzter kam ich zur Gangway und konnte nur hoffen, dass mein Gepäck das auch geschafft hatte – es blieb bei der Hoffnung, wie ich nach einem kurzen Zwischenstop auf Malta in Frankfurt angekommen feststellen musste.
Auch hier Ende gut, alles gut - Air Malta lieferte die Reisetasche dann einen Tag später bei mir zu Hause per Kurier an.
Nach 8 Tagen & Nächten mit wenig Schlaf, einem geschundenen Körper, diversen Herausforderungen, überwältigenden Eindrücken, toller Kameradschaft, genialen Erlebnissen und einer Natur, die nur die Wüste bietet, kann ich nur sagen: „jederzeit wieder und Allzeit gute Fahrt für Erwin und seine Crew“!
Kaum Touristen „verirren“ sich in dieses Land und deshalb waren wir auch fast die einzigen, die an diesem Mittag durch die Ruinen am Meer streiften.
Der erneute Aufbruch verzögerte sich um einige Minuten, da Erwin nicht anspringen wollte – keine Batteriespannung!
Der Defekt war schnell gefunden und die lose Batterieklemme unter Inkaufnahme einiger herzhafter Stromschläge rasch wieder fixiert.
Die Weiterfahrt zum Flughafen von Tripolis war aufregend (aufgrund des höllischen Verkehrs) und typisch Arabisch.
Wendemanöver mitten auf einer Schnellstraße, Geisterfahrer und etliche „Beinah-Kollisionen“ sind normal.
Zuerst sollten wir Erwin in einem „Safehouse“ in Tripolis-Stadt unterstellen und mit unserem Führer zusammen im Landcruiser zum internationalen Flughafen fahren – einige Telefonate von Musaf und eine unplanmäßige Polizeikontrolle später steuerten wir jedoch nach einigen Umwegen direkt dort hin.
„No Problem“ meinte Musaf nur und deutete auf die Uhr in seinem Wagen – von mir darauf hin gewiesen, dass seine Uhr im Vergleich zu meiner ca. 30 Min. nach ging, lächelte er nur entspannt.
Mittlerweile war mein Flieger auch schon bereit zum Boarding und die Ausreiseformalitäten und der Zoll mussten im Schnelldurchgang durchlaufen werden.
Als letzter kam ich zur Gangway und konnte nur hoffen, dass mein Gepäck das auch geschafft hatte – es blieb bei der Hoffnung, wie ich nach einem kurzen Zwischenstop auf Malta in Frankfurt angekommen feststellen musste.
Auch hier Ende gut, alles gut - Air Malta lieferte die Reisetasche dann einen Tag später bei mir zu Hause per Kurier an.
Nach 8 Tagen & Nächten mit wenig Schlaf, einem geschundenen Körper, diversen Herausforderungen, überwältigenden Eindrücken, toller Kameradschaft, genialen Erlebnissen und einer Natur, die nur die Wüste bietet, kann ich nur sagen: „jederzeit wieder und Allzeit gute Fahrt für Erwin und seine Crew“!
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