Saturday, March 28, 2009

Gerade ist Erwin weggefahren

Gerade ist Martin vom Flughafen Kilimanjaro weggefahren und so sitze ich
hier noch einigermassen eingesifft in der Departure. Die Fahrt zum
Flughafen war nocheinmal typisch Afrika, hat aber eine Kleinigkeit
gekostet. Wie Ihr wisst, steht die Polizei und Militaer gerne oefters am
Wegesrand. Taktiik - winken, laecheln und weiterfahren und selbst wenn man
rausgewunken wird, Erwin macht immer Eindruck, schwupps es geht weiter.
Diesmal leider nicht, irgentwelche Bullen, die in einem Marineparedekostuem
aehnlichen Outfit am Wegesrand standen wollten es genau wissen (bzw.
kassieren). Erst fing er an, das kein Ausreisedatum auf dem
Einreisedokument verzeichnet sei - Schwachsinn, weiter gings Papiere,
Fuehrerschein, Palaver. Am Ende hat der Spass TSH30,000 gekostet wegen der
fehlenden Gurte, dass das Geld nicht in den Staatssaeckel wandert ist klar.
Als die ganze Angelegenheit vorbei war haelt noch ein Deutscher an (ist mal
vor langer Zeit mit einem Hanomag durch Kenya gefahren), belabert die
Bullen, aber die Sache ist gelaufen.
Die Verzoegerung hat uns das Abschiedsessen gekostet - keine Zeit und keine
Kohle mehr.

Anyway, das letzte mal als ich geschrieben hatte, war gerade Sonnenaufgang
am Orooro Krater. Was dann passiert ist, ist schnell erzaehlt. Wg
haengendem Koffer haben wir uns gegen einen Gewaltritt zur Serengeti
entschieden, stattdessen sind wir in den Manyara Park gefahren (Hippopool,
Elephanten, etc.) Die Fuehrung wurde von einem Maedel uebernommen, die
Martin an der Kasse aufgegabelt hat. Zur Belohnung gab es meine
Schottenmuetze, bzw wie wir ihr erklaert haben, eine Masaikappe. Darauf war
sie echt stolz. Ich glaube die wollte noch mehr haben, aber leider war ihr
Englisch zu schlecht. ByeBye.

Heute frueh noch alles sortieren, Klamotten einpacken, und Pole Pole zum
Flughafen.

Jetzt ist es Zeit zum Einsteigen.................

..........Und jetzt bin auch schon I'm Millimani Backpackers. Ich war der
einzige Passagier auf dem 540 Flug von KJO nach NBO (Beech 1900).

Taxi ist fuer morgen frueh um 0600 Uhr bestellt.

Es war eine schoene Zeit mit Erwin, Martin und Bernd.

Mit den besten Gruessen, Ian

Friday, March 27, 2009

Sunrise

Moin Leute,

Nach dem letzten Blog haben wir uns auf den Weg gemacht um den Krater(rand)
zu erforschen. Erst mal zu Simba B, gucken und weiter zum Flugplatz, dann
zum Eingangspunkt zum Krateboden. Kontrolle, hier koennen wir nicht so
leicht weiter. Von der Ferne erscheint der Kraterboden vertrocknet und
total abgeweidet. Noch ein bisschen weiter nach Westen, dann drehen wir
um, wir wollen nochmal versuchen der Kraterboden zu erreichen. Wir finden
eine kleine Kneipe hinter der Polizeiwache. Dort machen wir Bekanntschaft
mit einem lokalen Tourismus Boss und einem Kripobeamten. Es wird
rumtelefoniert aber letztendlich kommt nichts raus. An der Tankstelle
bietet jemand ein Auto fuer USD140 an (plus USD200 crater fee plus
USD40/pro person Parkgebuehr), zuviel um in einen Toyota zu sitzen. Egal.
Zurueck am Campingplatz Simba A machen wir uns ans Werk, einen von einem
Elefanten niedergerissenen, Baum mit Axt und Saege zu zerlegen. Nach einem
Zweigaengemenue (Curryreis mit Huhn und Rindfleischeintopf Gaertnerin) wird
das Lagerfeuer angezuendet und bei der letzten Flasche Gouder Red Wein und
Konyagin den ein paar Englaender mitbringen wird noch lange
zusammengesessen.

Morgen am Kraterrand. Kurzer Fahrzeugcheck. Die oberste Blattfeder hinten
rechts ist gebrochen, die improvisierte Kofferstuetze sieht schlimm aus,
jetzt ist auch der linke von vier Quertraegern I'm Kofferboden gerissen.
Die Jungs in Libyen haben gute Arbeit gemacht sonst waere der Koffer schon
lange durchgekracht. Das muss jetzt dringend nachrepariert werden.

Jetzt noch schnell die Antriebswelle fetten und dann schauen wir mal wohin
uns der Wind traegt.

Ian und Martin

Thursday, March 26, 2009

Perfekter Morgen am Lake Manyara. Campen unter dem Schatten tropischer
Baeume. Nach ausgiebigen Fruehstueck geht es los. Gleich nach 100 Metern
kommt schon eine Tanke, "einmal volltanken bitte", das sind 79 Liter zu
TSH1200/l (fx zu Euro 1750). Jetzt geht es Richtung Ngorogoro Krater. Die
Strasse ist 1a sowas findet man mittlerweile in Deutschland nicht mehr. Am
Eingang zum Park heisst es erst mal loehnen. USD 200 fuer Zugang zum Krater
und eine Nacht auf dem Campingplatz. Auch wenn der Dollar nichts mehr Wert
ist, das ist eine Stange Geld. Jetzt auf gehts zum Krater - zweiter Gang
bis der Rand fast erreicht ist, jetzt gehts nur noch I'm Ersten. Am ersten
Aussichtspunkt liegt der Krater zu Fuessen. Martin merkt beim Fotografieren
nicht das er sich am Kraterrand befindet, fast waere es passiert. Foto hier
Foto da, dann zum Buero um die Kraterfahrt klar zu machen. Daraus wird
nichts, irendwelche "rules and regulations" werden zitiert. Scheisse, die
USD200 haetten wir gerne gezahlt. Jetzt schieben wir richtigen Frust und
diskutieren bei Landjaeger, Schwarzbrot und Bier was zu tun ist. Ihr hoert
wieder von uns. Martin und Ian
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Wednesday, March 25, 2009

Martin W. - The Tuborg Man







Da in dieser Episode (22-25 March) Erwin keine Rolle spielt will ich eskurz halten.
Eigentlich sollte Regenzeit sein, aber weit und breit ist kein Regen inSicht, d.h. Mt. Meru (4860 Meter) ist klar zu sehen und gehoert ganz uns.
Unser Ranger, Freddy, begleitet uns die ganze Zeit und traegt zu unseremSchutz, vor wild gewordenen Bueffeln, etc., einen Mauser Karabiner Bj. 1909!!!! Wir brauchen uns nicht fuerchten.
Wichtig bei einer Bergbesteigung in Tanzaaaania immer Pole Pole - langsam.Nach 2 heissen Tagen steht am 3. Tag die Gipfelerstuermung an - Abmarschvon der Saddle Hut auf 3500 Meter um 01:30 Uhr in der Frueh. Um 5:40 Uhrerreichen wir den Gipfel (Socialist Peak). Es ist bitter kalt, aber alssich die Sonne dann entlich um 6:20 Uhr hinter dem Kili erhebt, sind alleStrapazen vergessen. Nach kurzem Verweilen begeben wir uns zurueck zurSaddle Hut and dann am Nachmittag zur Mirakamba Huette (2500 m). Am folgendTag hat die Tortur ein Ende.
Tuborg Mann - nun es haette auch Winston Churchill sein koennen. Martin mitseinem Laufstock - all the way up and down again - es sah ganz so aus. Fuereinen bekennenden Motoristen hat er sich prima geschlagen.
Pole, Pole Ian


Lake Manyara/Tanzania 25.03.09
The boys are camping near the gate of Lake Manyara, 100km west of Arusha. Tomorrow morning they plan on going on a game drive and then on to Ngorogoro. Lions will be their prime 'targets'.

Tuesday, March 24, 2009

Mount Meru Summit 24.March.2009

SMS IAN:
Gerade an der Mirakamba Huette/Mt Meru (2500m) angekommen. Summit war heute morgen bei Sunrise (4566m). Dort sind wir um 05:40 angekommen. War arschkalt, aber Aussicht bei Sonnenaufgang hat fuer alle Muehen entschaedigt. Morgen werden wir Erwin wiedersehen (Schnief!) und entweder noch eine Nacht in Arusha dranhaengen oder gleich zum Ngorogoro Krater fahren.

Congrats to the team!

Monday, March 23, 2009

Saturday, March 21, 2009

Arusha - Dt. Ostafrika 21/3/2009


Die Sonne knallt aufs Zelt (total muffig - wer hat es zuletzt benutzt?), esist also Zeit aus dem Schlafsack zu kriechen. Es ist noch Milch da -perfekt fuer ein Muesli mit Mango und Papaya.. Zarges Box raus, noch eineraus - shit die falsche - die da muss es sein. Ihr kennt das Spiel. Nachdem Moerderritt von gestern ist das Motto heute, Pole Pole.
I'm "Masai Camp" ist ein Reisebuero angesiedelt, dort erkundigen wir unsnach der Mt.Meru Tour. Es ist Mttagszeit und nach dem dritten Kommentarueber den guten Essensduft werden uns Chicken, Chips, Salat und Cokegerreicht. Gebucht haben wir trotzdem nicht - viel zu teuer. Auf gehts indie Stadt zum Spiessrouten laufen - kaum raus aus dem Taxi haben wir sofortvier nervige Typen an der Backe ("I have very good price!!!!").Die sind beiuns heute an der falschen Adresse. Endlich haben wir gebucht, noch einkurzer Abstecher zum Gemuesemarkt (sehenswert), T-shirt Laden, dt.Kolonialmuseum, dann verdunkelt sich der Himmel - schnell zurueck zu Borgi.Gottseidank falscher Alarm, die Regenzeit laesst auf sich warten. Earlynight - morgen muessen wir frueh raus.
Anmerkung zum "Massai Camp", jeden Freitag und Samstag ist Disko - meet theAfricans.
Ian & Martin

Friday, March 20, 2009

Arusha erreicht - 2. Dämmerschoppen am Kili

Ich bin wieder zuhause. Scheiss Kälte hier, wenigstens scheint die Sonne. Habe gerade mit Ian telefoniert. Sie hatten Probleme mit der Schaltung. Glück im Unglück, es passierte in Voi und sofort standen fleißige Helferlein parat, die den Schaltfinger wieder schweißen konnten. Um 18:40 haben sie in der Dämmerung die Grenze nach Tanzania überfahren und schließlich gegen 22.00 Arusha erreicht. Die Jungs sind gut drauf und gönnen sich gerade ein Kilimandscharo-Bier und einen Stoney. Die Erlebnisse der letzten Tage poste ich unter dem jeweiligen Datum, also bitte unten nachblättern.

Hello, how are you Mzungu 20/03/09

Ian and company have arrived in Arusha late tonight after a drive from Mombasa that lasted longer than anticipated. That seems to be common theme w/ Erwin. Mountains or Game, what will they do next?

Heute der erste Tag ohne Bernd. Aufstehen mit Sonnenaufgang, ganz geil.Zusammenpacken, tanken, Luft in die Reifen und los gehts. Zuerst auf dieFaehre, dann mit Karte und Kompass durch Mombassa und zwar absolutfehlerfrei. Das erste Etappenziel ist Voi, aber kurz zuvor passiert es, derSchaltknueppel schlappert rum wie ein gebrochenes Bein. Glueck I'm Unglueck- oder wie Martin sagen wuerde, "Unterwegs I'm Namen des Herren" - Erwinrollt direkt an einer Werksattstrasse aus. Wohlgemerkt nachdem davor 100kmnur das grosse Nichts war. Sofort wird Hilfe von drei willenlosenSchraubern angeboten. Gesagt getan, die Hitze ist ohne Fahrtwind sowiesounertraeglich. Nach getaner Arbeit (Schaltfinger war gebrochen und musstegeschweisst werden) wird noch rumgefeilscht bis wir sicher sind, denletzten Schilling rausgeholt zu haben. Entlich erreichen wir Voi, jetztschnell essen, volltanken und ab geht es auf einer Ruettelpiste RichtungTaveta und Tanzania. Wir sind I'm absoluten Niemandsland, DieGrenzformalitaeten laufen Problemlos ab, es aber schwer vorzustellen, waslos gewesen waere, wenn wir nicht die einzigen Kunden gewesen waeren.Tanzania ist toll, zur Begruessung laeuft gleich hinter der Grenze einSchwein ueber die Chaussee.. Jetzt wird es schon dunkel und der Killiglueht goettlich in der Ferne. Die Strassen in Tanzania haben eineBesonderheit - speed bumps - die andernorts hoechstens auf einerMotorcrossstrecke verbaut werden wuerden. Es tut einige Schlaege und dastut weh. Voellig fertig erreichen wir das "Masai Camp". Noch zu bemerkenist, dass uns ein Auto sicherlich 1 std gefolgt ist. Nach einem kraeftigenEssen und Kilimanjaro Bier geht es schnell besser.
Ian&Martin

Thursday, March 19, 2009

Polizeiaktion hat nichtsgebracht. Alles weg.




07.- 12.03.200 9
Wie schon geahnt hat die Polizeiaktion nichts gebracht. Somit haben wir uns zurück auf die Zweitagestour nach Addis gemacht um einen Ersatzpass bei der Botschaft abzuholen. Tags zuvor hatten wir schon von unterwegs angerufen. Frau Fischer von der Botschaft musste noch klären, ob ich kein Verbrecher bin und sie mir einen Pass ausstellen darf. Am Samstag gab es dazu grünes Licht. Wäre ja auch zu schön wenn nicht.
Montag ist eigentlich Feiertag in Ethiopia. Wie wir später erfahren haben arbeiten die Botschafter nach einem Mix aus deutschen und einheimischen Feiertagen, oder auch nicht.

Übernachtung irgendwo im Feld. Nach 5 min standen schon 10- 15 Gaffende um uns herum, von denen dann auch drei bei uns übernachten wollten. Morgens aufgewacht, waren sie dann doch alle weg. Auch ein Afrikaner friert Nachts. Und ohne Decke wars scheiss kalt.
Auf der Hauptstrasse zwischen Addis und Kenya haben wir langsam angefangen, die abhanden gekommenen Sachen teilweise zu ersetzen. Das notwendigste halt. Hat auch ein Vorteil nichts zu haben, man brauch dann auch aufs nichts aufzupassen.
Mittlerweile muss ich den Satz mit Ethiopia auch eine bisschen korrigieren. Ich hasse nicht Ethiopia, sondern die unehrlichen Leute. Gegenbeispiel: als wir noch während dem Fahren einen unsere Spaten, außen am Fahrzeug angebracht, verloren hatten, fuhr uns doch ein LKW hinterher um ihn uns wieder zu übergeben.
Übrigens die Hauptstraße durchs Land bis Kenya ist von EU Geldern gesponsert. Entsprechend prima fährt es sich.

09.03.
In Addis angekommen mal wieder richtig duschen, essen gehen und um 3.30h Bernd abholen. Zurück ins Hotel, vorher noch Bier trinken und am andern Tag alles wieder nach Süden. Übernachtung an dem einzig bilaciosefreien See in Ethiopia, wo wir vor Tagen zum relaxen schon mal waren. Seitdem Bernd an Bord ist, wird viel mehr Bier getrunken, und das oft ohne was im Magen zu haben. Daran müssen wir/ ich uns erst noch gewöhnen.
In der Früh vor dem Aufstehen, dass normalerweise mit dem Sonnenaufgang so um 5.30h- 6.00h war, wieselte Bernd schon rum, weil er nicht mehr schlafen konnte, spazierte am Strand. Dort begegnete er einem Militärtyp, dem es ganz wichtig war Bernd mitzuteilen, das er von den „Guten“ ist. Auf dem Platz gab es Duschen. Es wusste noch keiner wo und wie aber sie waren da. Bernd war der Erste, und fragte dazu den Militärer der sich auch als Platzwart herausstellte. Dort angekommen fragte Bernd nach Licht also Light. Der Typ holte das Light in Form von einer Leiter. Bernd staunte. Bernd meinte aber das er light braucht. Er lies ihn gewähren. Leiter an die Wand und hoch zum Sicherungskasten krabbeln. Sicherung rein und schon wars hell. Da staunte unser Bernd. Duschen war dann ein Traum.



Das Thema Schalter ist in ganz Schwarzafrika unterentwickelt. Standard ist Kabel zusammen friemeln.

Bernds Missstimmung wegen uns seinen ganzen Urlaub anders planen zu müssen, löste sich, glauben wir zumindest, nach Tagen in Wohlgefallen auf.
Weiterfahren, weiterfahren, weiterfahren. Das war angesagt. Fast fünf Tage hat uns die Aktion gekostet.

Eigentlich war geplant, das Frank und ich im Süden vom Land in Yabelo wieder auf die Hauptstraße kommen und dann irgendwo in Kenya auf der Höhe Marsabit Bernd in Empfang nehmen. Er würde uns ein Stück entgegen reisen.
Tja,… in Afrika gibt’s immer Überraschungen die keiner vorhersehen und planen kann. Irgendwas ist immer. Wenn Erwin läuft, passiert so was.

10.03.
Diesmal haben wir uns vor der Dunkelheit am Rande eines Ortes in der Höhe von Agere Maryam eine Übernachtungsmöglichkeit gesucht und sind dann in den Ort zurück um zu essen. Gut so, andersrum steht man oft bei den Leuten im Garten und wundert sich am andern Tag.
Zum Essen gabs „Hackfleisch“. Die einheimischen Restaurants haben in dieser Gegend oft kleine Metzgereien dabei. Die aus einer Blech- oder Holzbude vorne mit Hasendraht bespannt, ca. 1,5x 1,5m besteht, in der an einem Brett ein Stück Tier aufgehängt wird. Bei jeder Bestellung eines Kunden wird ein Stück abgeschnitten, gewogen, und mit zwei Säbelmessern so lange bearbeitet, bis Hackfleisch übrig bleibt. Das ganze wird gebraten und so serviert. Am Stück könnte man das Fleisch wahrscheinlich gar nicht essen. Es wird nämlich nicht darauf geachtet, ob es ein zartes oder zähes Stück ist. Mit Bier und Maisbrei schmeckts richtig gut.
Bis wir an diesem erholsamen Ort waren, hat uns Erwin allerdings das Leben wieder einmal schwer gemacht. Immer nachmittags bergauf und warm will er nicht mehr so richtig, manch mal auch gar nicht mehr. Er will das edle Gesöff nicht und spuckt nur noch trocken durch die Gegend bis er stehen bleibt. Bis jetzt haben wir noch kein wirkliches Rezept gefunden ihm das abzugewöhnen. Er kriegt keinen Sprit. Alles überprüft ausgetauscht oder überbrückt. Bleibt nur noch der Vergaser selbst. Tritt auch nicht jeden Tag auf. Das sind die schönsten Fehler, die es zu finden nicht einfach macht, trotz Ingenieure die ihn reiten. Um Zuschauer braucht man sich bei solchen Reparaturen nicht zu kümmern. Bei 80 Mio Einwohner, von denen gefühlt die Hälfte an der Straße (nicht auf der Straße) wohnen, ist immer was los. Manchmal auch zu viel.
Einer oder zwei schrauben, der dritte kümmert sich um die Zuschauer und Mitarbeiter. Bernd stellt immer wieder gerne Kurz- oder Zeitarbeiter aus nächster Umgebung ein, gerät aber immer wieder an Betrunkene oder Bekiffte. Er muss seine Auswahlkriterien noch verbessern. Na ja, ist ja erst ein paar Tage dabei. Das wird er schon noch lernen.
Jede Menge Schulkinder sind auch immer dabei. Was machen die denn so. Bernd schaut sich die Bücher und Hefte an, und stellte fest, sind teilweise ganz schön faul oder passen nicht auf. Anstatt die Lückentexte auszufüllen werden einfach neben dran Bilder gemalt. So wird aus dem Land nichts. Und das bei einem massiven Kinderüberschuss. 80% der Einwohner sind unter 18. An Schulen mangelts nicht. Was sollen die später mal arbeiten. Diese Fragen werden wir wohl heute nicht mehr beantworten können.

Nach dem Essen zurück zum ausgesuchten Platz ohne Licht bzw. nur mit Tarnlicht, wir haben ja ein Militärfahrzeug. Dreistufiges Tarnlicht haben wir dran. So gut getarnt, dass ich ein Stützseil eines Hochspannungsmastes übersah, uns es sich zwischen Rad und Radkasten fest hängte. Nur gut das nicht gleich der ganze Mast umgefallen ist. Dann wäre das bisschen Licht, was die Leute haben, auch noch ausgefallen.

11.03.
Tag der Wahrheit. Grenzübergang in Moyale.
Mir fehlt das Visa. Nachdem an dem Montag in Addis Feiertag war und die ethiopische Immigration zu hatte, wollten wir nicht noch einen Tag warten und sind so los gefahren. Das kann Ärger geben, den wir aber als lösbar einkalkulierten.
So waren dann auch alle Grenzformalitäten, bis auf meine, zügig abgearbeitet.
Es musste geklärt werden, ob dieser Mensch aus Europa wirklich legal irgendwann ins Land eingereist war. Wie, wann und warum. Nach einer Stunde wussten sie es und drückten mir liebevoll den Ausreisestempel in meinen noch frischen Ersatzpass. Der erste Stempel!

Weiterfahrt nach der Grenze. Der Teer hörte sofort auf und verwandelte sich in eine Scheißpiste, die bei Regen kaum passierbar sein dürfte. Jeder fuhr da wo es gut ging. Aber irgendwie doch anders wir vor einer Stunde noch. Sind die alle blöd, oder was??????……………… Linksverkehr…..das wars!!! Ich probierte es aus. Sofort hörte das Gehupe auf. Also fahren wir jetzt links.
300 km schlechte Piste standen vor uns, die Erwin wirklich zusetzten. Es war die einzige Verbindung, also mussten wir durch. Die Einwohnerzahl ist nur noch ein Bruchteil, was sich sofort bemerkbar machte. Wir fuhren quasi ohne Spalier an den Strassenrändern.

Nordkenya bis Marsabit nicht gesehen zu haben, ist kein großes Versäumnis.
5m (!) vor unserem Nachtlager auf einem Polizei- und Militärgelände hatten wir dann doch noch einen Platten. Den Reifen den wir in Libyen schon mal wegen Gewebedurchbrüchen geflickt hatten, stieß jetzt an anderer Stelle das Stahl durch.
Also Reifenwechseln im Dunkeln und selbst Kochen. Das einzig verfügbare „Restaurant“ am Ort hatte leider nur noch Büchsenfood. Bestehend aus Bohnen mit Bohnen oder Bohnen.
Das konnten wir eindeutig besser. Also unsere Essenszargesbox war immer noch voll mit Schnellessen aus D. Spaghetti mit Käserahmsoße. Zwei Packungen, viel zu viel, wie sich später herausstellte. Warmes Bier von der Bar. Ich muss echt lachen. Bei uns wäre das der Kartoffelkeller mit einem Tisch drin.

Schlafen nichts als schlafen nach diesem mörderischen Tag des Durchschüttelns.
Nachts beim Vollmond kamen auf einmal dutzende von Hunden und haben geräuschlos fangen gespielt. Immer um uns herum, bis wir komplett eingestaubt waren, was wir morgens erst feststellten. Wo kommen die überhaupt her. Haben die ganze Zeit keine gesehen.

12.03. Weiterfahrt von Marsabit nach Archers Post
Scheißpiste geht weiter. Laden einen Schwung Kinder auf, die auf dem Schulweg von ca. 15km waren. Als Entschädigung für die Fahrt singen sie die ganze Zeit. Das war toll. Die können noch singen, aus voller Kehle. Ersatzreifen in Marsabit flicken, und noch mal Benzinpumpe wegen Spritmangels auseinander gebaut. Diesmal Federvorspannung von Ein- Auslass vergrößert. Nach anfänglicher Euphorie kamen dann doch wieder Aussetzer. Kinderkrankheit .
Nach dem Essen noch ein Kaffee. Nach dem wundervoll schmeckenden in Ethiopia gespannt, was wir hier bekommen.
Warten ein halbe Stunde. Was kommt????...…..Ein Tasse mit heißem Wasser aus der Thermoskanne und ein kleiner Alubeutel Nescafe!!!!! Wir schauen uns an…..Geht´s noch??? In Kenya wächst der Beste Kaffe. Grausam!!!!!!!!!

13.03. Ankommen im Dunkeln in Arches Post
Auf dieser Strecke haben wir 3 Polizeibeamte mitgenommen, die im Nichts nach dem Rechten geschaut haben. Viehklau ist das Thema. Es kommt wohl immer wieder vor, das Vieh vom Nachbarn geklaut wird.
Mit Hilfe der Polizisten kommen wir relativ schnell an Wasser und vor allen Dingen an einen Schlafplatz auf einem Campground direkt am Fluss des Einganges vom National Samburi Park. Eigentlich absolut sehenswert. Wir haben aber mittlerweile soviel Zeit verloren, dass keine Zeit dafür ist, um nicht unsere eigenen Abflüge in Nairobi zu gefährden.
Essen, trinken, duschen richtiger Luxus. Am Fluss solls Krokodile geben. Die Mutigen Frank und Bernd, wollen natürlich im Dunkeln welche aufstöbern und gehen mit halb gesoffnem Kopf runter. Eine kleine Taschenlampe leuchtet spärlich den Weg.
Ich bleib mal lieber oben, damit wenigsten noch einer mit Armen und Beinen das Auto fahren kann.
Am andern Tag stellt sich heraus, nichts da gewesen, und böse Schlangen waren dann nur Äste und Steine.

14.03. Äquatorüberschreitung in 2000m, Nayuki, Übernachtung in Nyeri
Heute war Äquatorüberschreitung angesagt. Vorher meinte Erwin noch uns auf dieser Fahrt noch mal zeigen zu müssen, wie es ist, nicht genug Sprit zu bekommen. Aber mit Zeit geht alles.
Die Kenianer haben die Eigenschaft Durchgangsstrassen in Ortschaften mit Bumbleisten zu versehen. Es ist geraten diese nicht zu übersehen, was nicht immer ganz einfach ist, dass sie auch geteert manchmal gar nicht zu erkennen sind.
So geschehen, waren wir uns dann noch den Kühlwasserschlauch aufgeschlitzt. Nach Afrikanischer Art flicken und weiter. Der Äquator wartet.
Dort angekommen Stimmung im Auto wie Silvester Radio lauter drehen und GPS beobachten bis es auf Null geht.
10m zu früh. Das Schild steht def. Falsch, oder ist es doch das GPS???. Jedenfalls vorher anhalten Bierholen und Erwins mit Manneskraft über die Schwelle schieben. Von nun an geht’s bergab.
Die Kenianer wissen auch wie und wo man Geschäfte macht und so haben sich 30 Stände an der Zahl, fein durchnummeriert angesammelt. Suvniers zum abwinken.
Tja und bei der jetzt schon 2 Jahre anhaltenden Touristenflaute( 3 KFZ pro Tag) stürzt sich alles auf uns.
Und der Badewannenabfluss test fehlt natürlich auch nicht.
Die wollen uns verkaufen 20m vor und nach dem Äquator, dreht sich der Strudel im Trichter einmal so rum einmal so rum. Direkt auf dem Äquator keine Drehung.
Corioluskraft ist das Stichwort. Tricks konnten wir keine beobachten und es hat tatsächlich funktioniert. Kann das alles sein, völlig abgedreht….
Haben 3h abwechselnd Souveniers gekauft erst ganz wenig dann ganz viel. Die hattens echt drauf.

Weiterfahrt bis nach Nyeri. Frank Loney planet wies uns ein Hotel, etwas besseres wollten wir uns gönnen, mit 96$ aus. In Wirklichkeit waren es dann 208$. Das war dann doch zuviel, und so fuhren wir zur Zweiten Wahl, die auch gut war und eine Kommastelle weniger kostete.

15.03. Auto waschen reparieren, Unfall bauen, trotzdem weiter fahren Teamwechsel und Heimfliegen

Morgens aufgewacht schauen wir aus dem Fenster. Direkt gegenüber werden im Schlamm Taxen gewaschen Innen und Außen. Eigentlich war das für Später vorgesehen. Aber so ein Angebot lassen wir uns nicht entgehen. Frank verhandelt den Preis – 500 KSh, rund 5 Euro – für Außen und Innenreinigung mit aus- und einräumen. Für die Jungs sind auf einmal die anderen fünf Autos uninteressant, sie konzentrieren sich voll und ganz auf den Borgi, einer macht den Unterboden, einer steht auf dem Dach und schrubbt das Verdeck, einer kümmert sich um den Motor, der nächste ist am Kofferraum und der Jüngste schließlich macht den Innenraum. Wir schauen zu und zeigen immer wieder mit dem Finger auf Stellen, die bisher noch von keinem Lappen erreicht wurden. Als Autoshampoo diente übrigens Waschmittel, als Schwamm musste ein Wischmopp herhalten. Die Jungs machten einen guten Job und bekamen schließlich ein großzügiges Trinkgeld.
Autoreparatur auf dem ruhigen Hotelparkplatz
Motorlager
Hupe
Wasserhahn.

Weiterfahrt nach Nairobi, zwischen durch noch div. Schweißungen erledigen. Neben dran läuft eine ganze Batterie Lautsprecher auf volle Pulle. Man versteht sein eigenes Wort nicht. Eine Menschentraube um uns herum. Ein Hexenkessel war das. Wir sind froh, als alles fertig war und endlich nach Nairobi weitere fahren können..
Wenn Zeit ist noch bei der Location vorbei die Bernd für diese Nacht und dem neuen Team ausgemacht hat.
Daraus wird aber nichts, da er meint mitten in der Stadt noch einen PKW rammen zu müssen. Na ja wer wen gerammt hat, konnte gar nicht geklärt werden. Witzig war nur, dass er noch kurz vorher erzählt hat, das es fast wie in Kairo zugeht, Wenn die Fahrstreifen zu eng sind werden halt noch mehr aufgemacht notfalls auch der Bürgersteig. So war es dann zu eng und haben einem PKW erstmal den Scheitel gezogen. Polizei Papiere aufnehmen, alles Quatsch, der dann anschl. Sagte er gehe jetzt, und wir sollten uns jetzt einigen. Nach einem völlig überhöhten Angebot, sind wir dann damit Ruhe ist auf realistische Preise eingegangen. Er wollte aber das grosse Geschäft. Er konnte sich aussuchen. Entweder du nimmst das oder wir fahren. Also sind wir gefahren, was im Übrigen die Umstehen für gut empfunden, da sie uns für unschuldig hielten. Es gab auch keine Verfolgung oder ähnliches.
Tja zum Duschen war es jetzt zu spät also direkt zum Flughafen. Da kamen sie auch schon .Watz und Ian, da standen sie käseweiss und sauber.

Abschiedsfotos mit Polizei, umpacken und einchecken. Alles wieder rum. Man was ging das schnell.

Vielen Dank noch mal an Frank und Bernd.

Bernd dir, Watz und Ian alles Gute beim Weiterfahren. Viel Glück und passt auf Erwin auf.
Euer Peter

Wednesday, March 18, 2009

Tiwi Beach - Erwin im indischen Ozean





Morgens sehen wir erst einmal wo wir sind - ein Traum: Weisser Sand, Palmen, türkises Wasser. Keine Menschenseele (von ein paar Schmuckverkäufern abgesehen, auf jeden Touri kommen hier jetzt nach den Unruhen 2007 etwa 2-3 Schmuckverkäufer). Wir können uns nicht erklären warum jetzt immer noch kein Tourist hierher kommt. Nach dem übersiedeln auf die als Globetrotter-Treff bekannte Campsite treffen wir die 3 einzigen Camper - ein fetter Volvo Allrad-LKW mit allem erdenklichen Luxus einschliesslich Klima und Motorradhebebühne, unterwegs mit einem netten deutschen Pärchen, ein weiteres deutschen Pärchen mit ihrem japanischen Geländewagen (was war das doch gleich?) und einem alleinreisenden Schotten mit Zelt. Wir beschliessen Erwin erstmal über den Strand und in den indischen Ozean zu schicken, schliesslich musste er die Mittelmeertaufe ja auch schon über sich ergehen lassen.

Leider habe ich die Bilder nicht zu Hand, ich stelle sie später noch ein.

Tuesday, March 17, 2009

Amboseli National Park - Elefanten und der Kili

Wir stehen vor Sonnenaufgang auf, schließlich wurde uns eine wolkenfreie "Kaiser-Wilhelm-Spitze" (so hieß der auf tansanischem Boden stehende Berg zu Zeiten, in denen Süddeutschland südlich des Äquators lag und wir noch einen "Fünftausender" hatten) versprochen. Und tatsächlich – kein Wölkchen, wir konnten den schneebedeckten Gipfel sehen! Schon bald glänzte der Schnee in der Sonne, etliche Zeit bevor wir die Sonne sehen konnten. Ein Traum. Wir frühstückten schnell (diesmal aus eigener Küche, weil wir die Geschäftsgebaren hier satt hatten), und machten uns auf zum Game drive. Schon 100m nach der Ausfahrt aus dem Campingplatz lief uns der erste Elefant über den Weg. Foto mit Elefant, Kili und Borgward! Es sollte dank den fotografierwütigen, Simone und Martin, nicht die einzigen Bilder sein. Leider wurde es ein bischen diesig. Wir fuhren quer durch den Park zum Osttor Richung Mombasa und, sahen noch jede Menge Tiere, nur die Löwen und Nashörner blieben uns verwehrt. So gegen zehn fuhren wir aus. Wir spulten 100km übelste Piste ab, ehe wir im Örtchen Emali auf die Hauptstraße Nairobi-Mombasa stießen. Bei einem einheimischen Essen verabschiedeten wir Simone, die von hier aus wieder mit dem Bus zurück nach Nairobi fahren wollte.
Erwin hatte mehrfach Kühlwasser verloren und erst nach mehrfachem abkleben des undichten oberen Kühlerschlauches haben wir festgestellt, dass sich die obere Kühlerbefestigung karosserieseitig gelöst hatte. Bei Sonnenuntergang haben wir das an einer Tankstelle im Tsavo-NP gefixt und einen neuen Schlauch eingebaut. Weil es dort so langweilig war, beschlossen wir die Weiterfahrt an die Küste, die Straße ist sehr gut ausgebaut und es ist daneben wenig los. Trotzdem wurde es hart, es fuhren fast nur LKW, die entweder voll geblendet haben oder schlecht beleuchtet waren. Gegen 23.00 erreichen wir die Twiga Lodge am Tiwi Beach. Total kaputt nehmen wir ein Zimmer und wollen morgen auf die Campsite übersiedeln.
Nachtrag - Bernd
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After a long drive from Amboseli Park the boys finally reached the Indian Ocean at Tiwi Beach. Expectations were high, but Twiga Lodge was pretty dead. Enjoy the beach and happy St.Patty's Day!!

Monday, March 16, 2009

Bei den Massai - Dämmerschoppen am Kilimandscharo

Die Nachtruhe in der Riverside Lodge wurde nicht nur (wie üblich) gegen drei von aufgebrachten Hunden gestört, spätestens mit dem Abzug der Engländer gegen 6:30 Uhr war‘s dann ganz aus bei mir. Die anderen haben das Zelteingeräume und LKW warmlaufen lassen überstanden und wurden dann von Affen, die auf dem Borgi und in den Bäumen daneben ihr morgendliches Fangenspielen zelebrierten endgültig von ihrer Müdigkeit befreit. Beim Frühstück lernten wir einen Massai-Mann kennen, der dort arbeitete. Er stellte sich mit Taddeo vor und fragte, ob wir ihn mit in sein Dorf im Amboseli-Park mitnehmen könnten. Als Dankeschön fürs mitnehmen wollte er uns sein Dorf und sein Haus zeigen. Taddeo war 41, hatte drei Frauen, 14 Kinder und 40 Kühe. Ein wohlhabender Mann. Obwohl eine Frau normalerweise nur 10 Kühe kostet, bot er uns für Simone 15 Kühe. Wir willigten ein, obwohl wir nicht wussten was wir mit den Kühen anfangen sollten. Da Simone auch gut zum fotografieren taugte, traten wir schlussendlich von dem Deal zurück, was Taddeo mit Fassung trug. Nach ca. 2 Stunden übler Piste erreichten wir endlich den Amboseli Park. Bei der Einfahrt machte sich Taddeo als Wegweiser und Tierkenner nützlich, wir sahen Zebras, Wasserbüffel, ....und etliche verschiedene Vögel. Wir suchten uns erstmal eine Bleibe, nämlich die staatliche Campsite, denn das Leben ist in den Parks teuer genug. Die Campsite war sehr schön, wir parkten direkt an der Bar, wo uns Aisha mit einem Mittagsschöppchen bediente. Durch den Wettbewerb mit den anderen Massai stieg der Preis von Simone auf 18 Kühe, was uns aufgrund der sprachlichen und fotografischen Qualitäten jedoch noch nicht genug erschien. Ausserdem konnten wir hier in der Gegend keinen geeigneten Transportanhänger beschaffen, mit Simone hingegen verbrauchten wir nur wenig Sprit mehr. Nach einem schönen Mittagsschläfchen (das ist Urlaub!) machten wir uns mit Taddeo auf den Weg ins Dorf. Der Sohn des Bürgermeisters Begrüßte uns und ca. 40 Männer und Frauen führten uns einen Massai-Tanz auf. Die Massai können aus dem Stand sehr hoch springen, fast 1m. Wir üben mit den Massai. Als sie sich für unseren Gesang interessierten, bringen wir ihnen bei: Gumma aha, gumma aha, gummadieommada hatta ka wassa da! Sie üben begeistert, wir biegen uns vor lachen. Der Sohn des Bürgermeisters zeigt uns seine Hütte. Die Hütten werden von den Franen gebaut, sind deswegen sehr niedrig, damit sie auch den First noch eindecken können. Man muss sich also sehr bücken, um hinein zu gehen. Innen ist es stockdunkel. Nur durch winzige Fensterchen, etwas so groß wie eine Streichholzschachtel, kommt etwas Tageslicht. Es gibt auf ca. 12 m² zwei Räume, eine Wohnschlafküche und einen Stall für die Jungtiere. Es gibt zwei Betten, eins für die Frau und die Kinder und eins für den Herrn der Schöpfung, beide gleich groß. Sie bestehen aus Kuhhaut auf Reisig und sind übrigens sehr bequem. Das freundliche Angebot eines Drinks lehnen wir dankend ab, es ging um das Lieblingsgetränk der Massai, Kuhblut mit Milch. Als wir das Loch verlassen durften, bekamen wir noch das Feuermachen mit dem Stöckchen beigebracht. Was bei Versuchen in unserer Kindheit immer kläglich scheiterte, gelang dank dem richtigen Holz (hartes Stöckchen und weicher Klotz) und Elefantenscheisse als Zunder hervorragend. Zum Schluss wurden wir durch eine Art Einkaufsmeile geführt, nun wussten wir, warum sie sich so eine Mühe mit uns gaben: Links und rechts waren in zwei langen Reihen Decken mit Ketten, Armbänchen, Messern, Speeren und anderem für Europäer völlig nutzlosem Krimskrams ausgebreitet. Zwei von uns wurden durch die linke Reihe geführt, zwei rechts. Bezahlen sollten wir erst am Schluss. Also machten wir unsere Anstandskäufe. Der erste Teppich war der Oma des Dorfchefs, der zweite der ersten Frau, der dritte dem Onkel, der vierte der nächsten Frau usw. (Er hatte vier Frauen). Am Schluss den Einkauf von 6000 KSh (60 Euro) auf 350 (!) runtergehandelt und nichts wie raus aus dem Dorf. Beim verlassen der Umfriedung helle Aufregung bei den Massai: In der Ferne schien eine Elefantenherde die Rinder des Dorfes zu bedrohen und Taddeo bat uns, ihn mit dem Erwin hinzufahren um die Elefanten zu vertreiben. Das war uns beim Anblick der Elefanten, die so groß waren dass ihre Stoßzähne locker über die Bordwand vom Borgi reichten, nicht einerlei. Ausserdem war es ja verboten, die Straßen zu verlassen. Aber wir hatten ja einen Massai an Bord, der ja schließlich wissen muss was zu tun ist. Die Elefanten hatten junge dabei und wir wussten noch von Daktari, dass man Elefanten mit Kindern besser nicht bedroht. Also entschieden wir uns abzudrehen, was Taddeo gar nicht gut fand. Wir konnten nicht verstehen warum die Massai auf einmal ein Auto brauchen, um Ihre Viecher in Sicherheit zu bringen und hielten die Aktion eher für Wichtigtuerei von Taddeo, der wohl vor den Dorfbewohnern angeben wollte. Aus der Ferne beobachten wir, wie die Rinder in bewährter Weise mit dem Stock heimgetrieben wurden.
Wir waren pünktlich zum Sonnenuntergang im nur einen Kilometer entfernten Camp zurück, fuhren in eine Ruhige Ecke (wir waren zwar fast die einzigen Gäste hier, aber einige Einheimische schoppten genüsslich in der Bar) und machten unseren ersehnten Dämmerschoppen am Kilimanjaro, dessen Gipfel kurzzeitig von den Wolken freigegeben wurde. Wir riefen Maddehn an um zu berichten, der arme Kerl sass aber im Büro und hatte gar keinen Sinn für Kleine-Arschloch-Romantik. Danach machte Aisha für uns hervorragende Ziege mit Reis, Kartoffeln und Soße und ein anderer Angestellter machte uns für ausgehandelte 150 KSh ein Lagerfeuer. Das war es wert, denn er hielt es 3 Stunden am laufen. Ausserdem bediente er uns am Feuer mit gut gekühltem Bier. Das war hier im Nationalpark natürlich teuer und wir gaben dem Kerl brav jedes mal seine 200 KSh für jede Flasche. Später kam Aisha zum kassieren, da flog der Kerl auf – er hatte das Geld für sich behalten. Es gab noch ein Riesen-Tohuwabohu zwischen Aisha und dem restlichen besoffenen Personal, dass es sich mit den Einkünften durch uns offenbar gütlich hat gehen lassen, man sagt den Afrikanern ja nach, dass sie erworbenes Geld so schnell wie möglich wieder ausgeben – oder in Alk umsetzen...







Martin konnte hier mal wieder hervorragend seine Sonderkonstruktion, einen zerlegbaren, rucksacktauglichen Moskitonetzhalter austesten...




























































Nachtrag - Bernd






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Soeben hat Team 6 ein paar Dosen Bier geöffnet, um am Kilimandscharo einen Dämmerschoppen zu nehmen ...

SMS Ian: Lagerfeuer unterm Sternenhimmel. Daemmerschoppen am Kili mit lauwarmen Tusker Dosenbier. Alles hervorragend!!
Morgen geht es zum Indischen Ozean.









































































Team 6 are at Amboseli Nat. Park in Kenya, directly at the Lakes in North of Kili, enjoying beers the stars, views of Kilimanjaro and the camp fire. Tomorrow the Indian Ocean.

Sunday, March 15, 2009

Übergabe an Team 6 - Leaving Nairobi

Samstag, 14. März 2009 - Nairobi - Übergabe an Team 6 erfolgt!
Perfekt geplant – die beiden Teams haben 2 Stunden Überschneidung. Team 5 empfängt die noch recht blassen und sauberen Neuankömmlinge mit gewienertem Erwin. Die Übergabe erfolgt am Kenyatta Airport um 21.00 Uhr unter Polizeischutz, denn die gelangweilten Polizisten interessieren sich für unser eher ungewöhnliches Auto. Zeit für eine technische Übergabe, wir erläutern die pflegebedürftigen Details an Erwin bei einem „Tusker“. Wir fahren zum Millimani Backpacker, im ruhigen Osten gelegen. Wir werden von netten Leuten aus etlichen Ländern empfangen und erzählen bei kaltem Tusker die ein- oder andere von unserer Tour.
Sonntag, 15. März 2009 - Leaving Nairobi
In aller Ruhe frühstücken wir in der schönen Anlage des Millimani Backpacker, nach Dusche und Wäsche. Unser Erwin findet auch hier rege Beachtung und wir erklären den Budgetreisenden das ein oder andere von Erwin und unserer Tour. Simone aus Nürnberg, die seit fast einem Jahr in Ostafrika ist und sich um Waisenkinder kümmert, beschließt spontan mit uns zum Amboseli Nationalpark zu fahren. Da sie auch schon mehrere Wochen bei den Massai gelebt hat, spricht sie diese auch in ihrer Sprache an. Wir fahren wegen der besseren Straße über Namanga, direkt an der Grenze zu Tanzania. Dort kommen wir erst gegen 17.00 Uhr an, deshalb beschließen wir dort nach einer Unterkunft Ausschau zu halten. Nach dem Tanken und erfolgreichen Abwehren aufdringlicher Massai-Verkäuferinnen ("You buy! Special price for you!") landen schließlich in der Riverside Lodge, Wo wir im Garten für 3,50 pro Person campen können. Dort ist auch noch ein Tiertransportartiger Safari-LKW mit ca. 40 Pauschalengländern, die uns richtig leid tun. Nach ausgiebigem Abendessen und ein paar Tusker fallen wir wie tot in unsere Säcke.

Friday, March 13, 2009

1600 hrs. March 13th 2009 Borgi @ Equator



The Borgi was pushed over the Equator near Mt. Kenya @ 1600 hrs. March 13th 2009. Spontaneous celebrations errupted on board and there is a high chance all booze in the area will be consumed.

Borgi is running well.

200 km to go to NBO.

Full report to follow.

Sunday, March 8, 2009

Fahrt von Addis Ababa nach Abra Minch





Bilder werden nachgereicht.....wegen fehlendem Kabel !!

28.02.09 Anreise
Team 5 bestehend aus Frank und Peter.
Anreise jeweils mit Egyptair und LH. Frank mit einem Direktflug, ich über Kairo.
Mit 4 h Aufenthalt in Kairo, lief mir so mir nichts dir nichts Frank am Airport über den Weg. Hm.... große Überraschung, daraufhin Frank ganz cool, mit verpasstem Flieger in FRA schnell mal neuen gebucht. Auch gut, so sind wir gemeinsam in Adis Abeba angekommen.
Dort hat alles perfekt geklappt. Erwin lies sich auch nicht lange bitten und sprang als er Sprit in den Brennräumen roch, auch sofort an.
So sind wir nach sparsamen Einkauf am Sonntag um ca. 14h losgefahren.
Übernachtung Arwa Wash in an einem wunderschönen Fluss mit saufenden Kühen drin. Wir (ich) wollten ganz cool in einem Zug wenden. Leider war der Wendekreis zu groß oder der Morast kam zu früh. Das lässt sich im nachhinein nicht mehr so recht fest stellen. Jedenfalls war auf einmal das rechte Vorderrad weg. Rückwärts ging durch die enorme Verschränkung und der fehlenden Diffsprerre auch nicht. Tja und jetzt????. 20m weiter hinten waren alte Fundamente einer Brücke. Also kam ein Equipment zum Einsatz, was noch original verpackt war. Danke Babe, das du es besorgt hast. Die Winde war zwar nicht in der Lage das Auto ohne fahrerisches Zutun rauszuziehen. Aber es reicht locker ohne Fremde Hilfe wieder auf festen Boden zu gelangen.




02.03. Weiterfahrt zum Lake Ziway. Besuch einer alten Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Alles in den Fels geschlagen.
Weiterfahrt zum Lake Shala zum Eingang des Parks, den wegen anderer schöner Dinge nie angesteuert haben. Kurz vor dem See sind wir in einen kleinen Weg abgebogen und entlang am See bis zu einem Dorf, wo wir gleich mit einer Hundertschaft Kids und Eingeborener in Empfang genommen wurden. Zwei dieser Menschen stellten sich als brauchbare Guides für die Hotsprings heraus und haben sich einfach zum Übernachten ohne zu fragen zu uns gelegt. Wenigsten schnarchten sie nicht. Es gab Nudeln die bei 70°C kochen mussten, denn bei dem Wind der von allen Seiten blies, war mehr nicht drin.

Besuch dieser Hotsprings war echt genial. Fotos stelle ich von Zuhause noch ein. Das Internet geht hier entweder gar nicht oder in einer Geschwindigkeit, das der halbe Urlaub dafür reserviert werden muss.


03.03. Fahren, fahren fahren. Übernachtung im Kloster vor lauter Verzweifelung wieder von einer Horde Menschen umgeben zu werden, die einem keine Ruhe gönnen wollen. Die Mönchsbrüder war da im Vergleich echt pflegeleicht.

04.03.
Sodo – Arba Minch, wieder fahren zum Nechisar National Park, der sich zumindest für mich zum S

upergau entwickelte. Dazu später mehr.
Dort angekommen haben wir im Park wegen schlechter Beschreibung und der viel zu kurzen Zeitangaben für die Distanzen im Dunkeln, dann selber einen akzeptablen Platz gesucht. Zwischendurch noch Reifenwechseln wegen irgend einem Dorn, den wir uns reingefahren haben.
In der Ferne riesige Buschbrände, ganz toll. Werden die uns in der Nacht noch einholen und einheizen? Keine Ahnung. War noch ein Tal dazwischen. Sieht alles ziemlich bedrohlich aus. Super zähes Hammelfleich geg

rillt, das mir heute die Zähne noch weh tun. Ach ja, auf dem Weg dorthin, war noch eine Horde Wilder ca. 100 Menschen unterwegs, die während dem Fahren mit 5-10 km/h ständig aufs Auto springen wollten um mitzufahren. Frank hatte größte Mühe, um unsere Burg zu verteidigen. Das Mitfahren wäre ja nicht das Problem, aber alles nicht Festangeschraubte war nicht mehr sicher. Es war der Horror, die waren mit Speeren und Macheten unterwegs....Was für eine Fahrt.
Übernachtung im hohen Gras gemeinsam mit weidenden Zebras, super. Die mit den gestreiften Mähnen. Bergzebra oder Steppenzebra, weiß das einer? Eins von den beiden ist zarter.
Übernachtung war geil und das Feuer hat uns auch in Ruhe gelassen.

05.03.
Wir wollten nach dem Frühstück wieder aus dem Park rausfahren. Für die 24 km hätten wir ca. 2h gebraucht. Hätten wohlgemerkt.
Wer mitrechnen kann, mag auch in der Lage sein, sich vorzustellen, welche Wegverhältnisse vorherrschten. Irgendwann ging jedenfalls eine der beiden zugeschlossenen Heckklappen auf, wo all unser Zeug drin war. Ich war rechts Frank links.
Auf einmal ein Krach hinterm Auto, was sich anhörte, als hätten wir eine Zaaaaaaaaaaaaargesbox verloren. Von 5 km/h auf null abbremsen und nach schauen, war angesagt.
Ich wollte es nicht glauben. Alles weg von mir bis auf einen Schuh und meine alte Spiegelreflex. Wirklich alles. Nur noch das was ich anhatte. Wie lange war die Tür schon auf? Das war die große Frage.
Nach kurzer Rekonstruktion, war klar, zwei Autos von Eingeborenen haben uns passiert. Noch dachten wir die gehörten zum Park. Was sich später als falsch erweisen sollte. Es gab noch ein Buschdorf 50 km nach dem Park. Ausgerechnet der Ort wo die Menschen leben, die uns die Fahrt am Tag zuvor das Leben schwer gemacht hatten. Die sind also die Strecke die Nacht durch zu Fuß gelaufen.... Wahnsinn!!!!!

Wir fahren zurück und finden nichts außer einem Bericht der Süddeutschen den ich noch lesen wollte und in meinem Rucksack war.
Und jetzt????? Jedenfalls war klar, einer hat den Rucksack ausgeleert und nur alles Brauchbare behalten.
Im Park gab es eine Polizeistation. Also hin und alles erzählen. So richtig wollte der nicht in Wallung kommen um uns zu helfen ist aber dann doch mitgefahren. Aber wohin? Was waren das für Menschen? Zu diesem Zeitpunkt hatte wir noch keine genaue Info darüber. Es waren Wegarbeiter unterwegs. Damit man anstatt mit 5 km/h 6 km/h fahren kann. Würden die in Frage kommen?
Nachdem wir das alles ohne Erfolg abgefahren hatten, blieb nur noch dieser Ort in den Bergen übrig. Langsam wurde es spät. Weitere 5h würde das dauern. Und was wenn die Strasse nach dem Ort irgendwohin führt????
Alles war weg von der Unterhose, über Geld bis zum Reisepass, ohne den ich das Land gar nicht verlassen kann, geschweige weiter nach Kenya reisen könnte. Mir war ganz elend.
Langsam wurde es dunkel und meine Laune verschlechterte sich auf minus Null.
Und dann streikt auch noch zu allem Überfluss Erwin 4 km vor dem Ziel. Er kriegt kein Sprit. Ausgerechnet jetzt, wo man mal Zuverlässigkeit braucht. Eile War geboten. Ein Buschdorf ohne Strom im Dunkeln aufzusuchen und nach solchen Habseligkeiten abzusuchen kann nicht funktionieren.
Frank ist mit dem Polizist dann zu Fuss weitergegangen. Derweil habe ich unter den Blicken von ca.20-30 Gaffenden, Erwin versucht, wieder zum Leben zu erwecken. 2,5h habe ich gebraucht. Dann gings weiter im 1. und 2. Gang.
Das ganze Dorf war in heller Aufregung. Ich denke hier waren noch nie Weisse und dann auch noch mit einem Fahrzeug. Es waren ja mehr tierische und menschliche Trampelpfade als ein Weg für Fahrzeuge. Als Frank mit dem Polizist ankam, wurde gerade von einem anderen Polizist in der Öffentlichkeit die Prügelstrafe vollzogen. Oh man, es war ein Hexenkessel. Es war so laut um uns herum, dass wir unser eigenes Wort kaum verstanden.
Unserem Polizist wurde das ganze dann zu heiß und forderte den Abzug, mit der Vereinbarung, daß am anderen Tag in der Früh sich das Fahrzeug mit dem Tätern und dem „Gestohlenem“ in Arba Minch zum Verhör einfinden soll. Fast hätte ich vergessen. Reicht mir doch ein kleiner Junge beim Losfahren meinen zweiten Schuh ins Auto. Spätestens jetzt ist klar, die Spur ist richtig.

Die Rückfahrt dauerte dann noch mal 3h. Zur Belohnung von allem,.......... hatten wir was erreicht????, fragte uns der Guide, den wir auch noch dabei hatten, ob wir in einer heißen Quelle um die Ecke uns den Stress des ganzen Tages abwaschen wollten.
Nach dem zweiten Anlauf haben wir die mit ihm und dem Polizist dann auch gefunden. Ein rundes betoniertes Becken mit ca. 5000 l, 45-50°C heißem Wasser . Entspannung ????????
Auch nach mehreren Versuchen konnte ich meine Haxe nur bis zum Knie für einige Sekunden reinhalten. Frank war da schon etwas „Abgebrühter.“ Die Schwarzen waren zu diesem Zeitpunkt schon komplett im Wasser.

06.03.
Schnell noch was kochen für alle und dann um 01,30h ins Bett. Welches Bett??????? Gott sei Dank lagen im Auto noch Decken. Vielen Dank für den, der sie reingelegt hat. Als Unterlage nahm ich die Polster der Rücksitzbank.
Aufstehen um 04,30h, 5h los fahren, um um 8h auf der Polizeistation zu sein. Der Toyotafahrer kam tatsächlich streitete aber alles ab, kam dann noch ins Tagesgefängnis um heute noch verhört zu werden. Morgen wissen wir mehr. .....Es wird nichts herauskommen. Die ganze Polizei zeigt nicht wirklich ein Interesse den Fall zu lösen. Auch zusätzliches Geld war wenig Motivation. Die Verstrickungen in diesem Ort sind gewaltig und für uns völlig undurchschaubar.


Ich hasse Ethiopia....Frank noch nicht.

Alles anders...

Hallo Leute,
eigentlich wollte ich in 2 Stunden in Nairobi ankommen. Jetzt fliege ich stattdessen nach Äthiopien, 24h später. Ich habe umgebucht, Sehnsucht nach Erwin. Es hätte eine schöne Woche werden können, Nairobi Backpacker, Mt. Kenya, Samburu Nationalpark. Rucksackreisende, Sightseeing, Easy Going, auf die Jungs warten. Die Hektik an der Arbeit gestern und das unschlagbare Angebot der Egypt Air, für 40 Euro umbuchen zu können (hätte ich gleich Addis gebucht hätte ich rund 150 Euro mehr bezahlt!) haben mich dazu veranlasst mal eben diese Entscheidung zu treffen. Hoffentlich wars kein Fehler, denn nun muss ich in einer Woche die 1200km auf größtenteils schlechter Piste abreißen - ein Husarenritt. Da bleibt wenig Zeit für die tollen Nationalparks rechts und links. Den ganzen Tag nur fahren, immer geradeaus durch den mutmaßlich langweiligen Süden Äthiopiens und Norden Kenias. Das wird hart, meinen Urlaub habe ich mir anders vorgestellt. Eigentlich wollte ich mit den Jungs zu den Lakes Bogoria, Naguru, Elmentaita, Naivasha. Unglaubliche Vogelwelten habe ich gelesen. "Flamingoschwärme und ein Rendezvous mit unserer fernsten Vergangenheit" steht da im Reiseführer. Daraus wird nun wohl nichts. Rift Valley, Hellsgate Nationalpark - ohne mich, die ganze Planung dahin. Wenigstens ist das Wetter schön.
Heute Mittag gehts los, Montag früh um 3 lande ich in Addis. Hoffentlich sehe ich dann Erwin und die Jungs vor dem Flughafen....

Saturday, March 7, 2009

Planänderungen

Heute morgen versuchten Peter und Frank ihren Reisebericht ins Netz zu stellen, war
aber in dem Internetcafé mit nur 56 kB Übertragung nicht machbar. Sobald es geht
holen sie dies nach.
Aktueller Stand: Peter und Frank fahren mit dem Auto auf der geteerten Piste zurück
nach Adis Abeba und holen Bernd (der seinen Flug umgebucht hat) dort Sonntag Nacht
am Flieger ab. Montag wird neuer Pass von Peter in der deutschen Botschaft fertig und
dann starten die drei durch Richtung Kenia.
Polizeiaktionen haben nichts mehr gebracht. Alle Sachen verschollen.

Friday, March 6, 2009

Unglücksraben

Donnerstag, 05.03.2009 irgendwann Nachmittags:
Auf einer schlechten Piste durch einen Nationalpark ist die hintere Ladetür unbemerkt
durch die Erschütterungen aufgegangen und Peters Rucksäcke sind unbemerkt heraus-
gefallen. Dies haben die Jungs erst nach ca. 2 km bemerkt!
Peter hat alles verloren und ist derzeit nur im Besitz seiner am Leibe befindlichen
Anziehsachen und seines Fernglases!!!!!
Zwei einheimische Pickups, denen sie beim umdrehen begegnet sind, haben nichts
bemerkt!?!
Peter fand nur noch Zeitungsausschnitte beim zurückfahren am Rand der Piste, die
in seinem Rucksack waren.
Nachdem sie den Pickups in ein Dorf gefolgt sind (ca. 5 Stunden mit 5 km/h), tauchte
in dem Dorf ein Junge mit einem Turnschuh von Peter auf (der andere war noch im
Auto verblieben) und gab Peter diesen. So so.
Die Polizei (stellt euch das etwas anders als unsere Polizei vor) kann leider nichts machen.
Nach afrikanischem "Recht" mussten die Jungs bis heute warten, ob sich jemand bei
der Polizei meldet und "geständig" ist. Dem ist leider natürlich nicht so.
Auch Bemühungen wenigstens die Reisepapiere zu "finden" sind bisher ergebnislos.
Die Stimmung ist etwas im Keller.
Denkt bitte alle ganz fest an Peter und Frank!!!!!!
Wie es jetzt weitergeht entscheidet sich heute abend. Sobald ich (Natascha) was
neues erfahre, lasse ich es euch Interessierte wissen.

Oh Dear - Problems

Phone message from Peter and Frank.

While driving in a game park in southern Ethiopia the left back door openened and Peter's luggage fell out.

Peter has now lost everything bar the clothes he is wearing including passport.

They suspect that the bag was picked up by locals as Peter has spotted one of his trainers in a nearby village but the police who are now investigating the matter don't seem too keen to help.

If Peter cannot reclaim the passport they have to return to Addis.

Up-date to follow.

Best,

Tuesday, March 3, 2009

2. Reisetag

Peter und Frank haben sich soeben gemeldet. Unsere Zeit 8.15, bei denen 10.15 Uhr.
Kann den Ort leider nicht auf der Karte finden. Heißt Lekshala (oder so).
Ich glaube die meinen Lake Shala.
Sie waren an den heißen Quellen und sind jetzt am östlichen See vis-a-vis
des nicht eruierbaren Ortes bzw. Sees.
Nachricht an Bernd: "Wir sind on time. Sei pünktlich und male mit
weisser Kreide auf die Straße den Äquatorstrich!"

Sunday, March 1, 2009

Team 7 - Addis Ababa to Nairobi

Team 7 - Predicted Route - Will they go to lake Rudolf across the Chalbi Desert to see the Nile crocodiles? Click on map for enlarged version.

Let's go

Meldung von Frank und Peter, die mittlerweile bereits mehrere Kilometer südlich von Addis sind. Borgi ist sofort angesprungen. Es sind ausreichend Voräte an St.Georges Bier an Bord und die Stimmung ist suuuuppper.

Team 7 G kann unter der folgenden Nummer 24/7 erreicht werden +251910508865.

ian